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Pressemitteilung - ‚Forum für mehr Integration’ e.V. – Frankfurt/Main
August 2010 – Gender und Integration – Migrantinnen und Arbeitsmarkt in Hessen: Möglichkeiten, Grenzen und Perspektiven
Zum dritten Mal fand am 19.08.2010 der ‚Stammtisch zur Integration‘ statt; ein neues Veranstaltungsformat im Frankfurter ‚Club Voltaire‘. Der Stammtisch wird alle ein bis zwei Monate vom 'Forum für mehr Integration’ e.V. durchgeführt. Im Zentrum steht dabei eine offene Diskussion zu einem ausgewählten Thema der Integration.
Ausgangspunkt der Debatte war eine Erkenntnis: ‚Die Identität und die Rolle von Frauen und Männern unterscheiden sich in einer Gesellschaft. So sind die Herausforderungen für Frauen mit Migrationshintergrund in Deutschland oft andere als die für männliche Migranten‘. Im Zentrum des Stammtisches standen die Erfahrungen von Migrantinnen auf dem hessischen Arbeitsmarkt. Maria Losada führte als Moderatorin durch die Diskussion. Deutlich wurde, dass gute Schulbildung und Eltern, die ihre Kinder hier unterstützen, zentral für die berufliche Zukunft sind. Alle Teilnehmer der Diskussion waren sich einig, dass dies für Deutsche wie für Migranten gilt. Allerdings werden die Chancen für Migrantinnen auf gute Arbeit dadurch eingeschränkt, dass ausländische Bildungsabschlüsse oft immer noch nicht als gleichwertig anerkannt werden, aber auch Deutschkenntnisse nicht ausreichend sind. Oft folgten die Frauen auch ihren Männern – Stichwort Gastarbeitergeneration – erst später nach Deutschland, und übernahmen dann vor allem Aufgaben im Haushalt oder der Kindererziehung.
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Pressemitteilung - ‚Forum für mehr Integration’ e.V. – Frankfurt/Main
März 2009: Afrikaner in Hessen – Was sie für die Integration tun
Am 20. März 2009 fand im Frankfurter Literaturcafé eine öffentliche Debatte zur Situation und Rolle von Migranten und Migrantinnen mit afrikanischem Hintergrund in Hessen statt. Der Initiator war das 'Offene Diskussionsforum' des 'Forum für mehr Integration’ e.V. Die Moderatorin, Lynda Hamelburg, stellte in ihrer Einführung heraus, dass heute allein in Frankfurt geschätzt über 20.000 Afrikaner und Deutsche mit afrikanischen Hintergrund leben: ‚Die zentralen Herkunftsländer‘, so die Moderatorin, ‚sind Marokko, Eritrea, Äthiopien; dann die Regionen West- und Zentralafrika. Sie kamen hierher und sind meist hier geblieben. Für alle ist daher eine Lebensperspektive in Hessen wichtig‘.
Der erste Gastredner, der Frankfurter Unternehmer Tinsae Ghebreselasie, war vor etwa 25 Jahren aus Eritrea nach Deutschland gekommen. Damals war die Zahl der Afrikaner in Hessen noch gering. Wichtiger Arbeitgeber für sie waren damals die Einrichtungen der US-Streitkräfte. Erst langsam nahm ihre Zahl in Hessen zu. Die Gründe, so der zweite Redner, der Germanist und Politikwissenschaftler Wenceslas Conditamde, für die Migration nach Hessen waren vielfältig und reichten von der Flucht vor Krieg und Verfolgung bis zum Wunsch, hier zu studieren. Afrikaner organisierten sich, da waren sich beide Redner einig, meist entlang von Strukturen aus ihrem Herkunftsland; so nach ihren Volksgruppen oder entsprechend der politischen Parteien in afrikanischen Ländern. Diese Organisationen hatten damit vor allem den Zweck, die Verbindungen mit der
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